Vereinsgeschichte

Nach dem 1. Weltkrieg wurden 1919 in Rübenach gleich zwei Schwerathletik-Sportvereine gegründet. Dies waren „Rheinland Rübenach“ und „Heros Rübenach“. Die damaligen Vereinsvorstände mussten jedoch schon nach kurzer Zeit einsehen, dass durch die Spaltung der Kräfte Verhältnisse entstanden, die zu keinen größeren Erfolgen führen konnten. Daher kam es noch im gleichen Jahr zu einem Zusammenschluss der beiden Vereine unter dem heutigen Namen ASV 1919 Rübenach.
Gründungsmitglieder waren Nikolaus Geiermann, Toni Zils, Lorenz Mohrs, Moritz Weber, Christian Fey, Willi Daum und Konrad Flöck. Als erster Vorsitzender des Vereins wurde Nikolaus Geiermann gewählt.
Rasch entwickelte sich der Club zu einem namhaften Verein im damaligen Deutschland. So wurde der ASV 1929 Meister der A-Klasse Gau Köln Aachen. Im Jahre 1935 wurden die Vereine ASV Rübenach und ASV Siegfried Koblenz zu einem Zusammenschluss unter dem Namen SA Sportvereinigung Koblenz gezwungen. Die Wirren des zweiten Weltkrieges setzten dem Aufwärtstrend des Vereins ein jähes Ende.
Nach dem Krieg wurde der Trainings- und Wettkampfbetrieb recht schnell wieder aufgenommen. So erfolgte der erste offizielle Mannschaftkampf, vor heimischem Publikum und unter freiem Himmel gegen den AC Euskirchen, bereits 1946.
Von da an ging es bergauf. 1951 wurden die Rübenacher im Wiederholungskampf gegen den VfL Bad Kreuznach Meister in der Oberliga Rheinland,
1954 folgte die Ausrichtung der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft,
1957 wurde man Meister der Landesliga Rheinland,
1966 Meister in der neugeschaffenen Oberliga Rheinland-Pfalz.
Dann folgten schwere Jahre. Mit einer Kampfgemeinschaft zwischen Rübenach und Eintracht Koblenz 1974 versuchte man den Ringsport am Leben zu erhalten. Nach der Auflösung der Partnerschaft kam 1977 ein „rabenschwarzes“ Jahr für den Verein. Durch Mangel an Aktiven und Nachwuchs musste der Sportbetrieb eingestellt werden und der ASV drohte in der Versenkung zu verschwinden. Erst zwei Jahre später 1979 wurde der Verein durch Lothar Gräber und Heinz Rinck wieder aus der Talsohle herausgehoben. Diese beiden begeisterten erneut die Jugend und konnten durch Ihre Aktivitäten auch wieder den einen oder anderen ehemaligen Aktiven begeistern.

1981 konnte der ASV dann erstmals wieder eine aktive Mannschaft stellen.
1985 wurde eine Kampfgemeinschaft mit dem ASV „Deutsche Eiche“ Boden eingegangen, die 5 Jahre Bestand hatte und in dieser Zeit sehr erfolgreich war. Da sich Rübenach im Jahre 1989 wieder stark genug fühlte um selbständig weiterzumachen, wurde die Kampfgemeinschaft im besten Einvernehmen wieder aufgelöst.
Dieser Alleingang dauerte jedoch auch nur 2 Jahre.
1991 schlossen sich die drei Koblenzer Vereine ASV Eiche Metternich, ASV Siegfried Koblenz und der ASV Rübenach zu einer Wettkampfgemeinschaft zusammen.
1994 löste sich der ASV Siegfried Koblenz aus dieser WKG. Die beiden anderen Vereine führten die Verbindung unter dem Namen WKG Metternich Rübenach bis zum heutigen Tag sehr erfolgreich fort.

Günter Peifer
1. Vorsitzender
ASV 1919 Rübenach e.V